Das richtige Schlafsystem
Um wirklich gut zu schlafen, ist es wichtig ein passendes Bettsystem zu haben.
Hierbei bilden die Matratze und der Lattenrahmen eine Einheit und sind ausschlaggebend für den Liegekomfort des Kunden.
1. Zur Matratzenwahl
Es stehen vier unterschiedliche Matratzentypen zur Auswahl.
Kaltschaummatratzen: Inzwischen haben Sie den Latexmatratzen komplett den Rang abgelaufen und bieten nicht nur einen guten Liegekomfort, sondern sind auch noch leicht zu wenden. Eine offenporige Zellstruktur gewährleistet eine gute Durchlüftung der Matratze.
Taschenfederkernmatratzen: Die Taschenfederkernmatratzen kommen wieder in „Mode“, bieten eine sehr hohe Punktelastizität und sorgen damit für optimale Anpassung an den Körper.
Viscoschaummatratzen: Mit dem Material welches speziell für die Raumfahrt entwickelt wurde, sind inzwischen auch Matratzen für Jedermann gewappnet. Die Matratzen bieten eine sehr gute Anpassungsfähigkeit.
Latexmatratzen: Die Latexmatratze bietet hohen Schlafkomfort und findet gerade im Naturlatexbereich viele Liebhaber. Sie bietet eine gute Anpassung an die einzelnen Körperkonturen.
Optimales Liegen:
Wichtig ! Das persönlich optimale Liegesystem besteht nicht nur aus der Matratze, sondern auch noch aus einem punktelastischen, anpassungsfähigen Lattenrahmen der die Abstützung der Matratze und eine gleichmäßige Verteilung des Drucks übernimmt.
Die Matratze muss ein dosiertes Einsinken des Körpers ermöglichen. Denn nur wenn Schulter und Beckenbereich tiefer einsinken können, ist eine Stützfunktion im Lendenwirbelbereich möglich.
Der Auflagedruck wird auf die Hautoberfläche, welche mit der Matratze in Berührung kommt, verteilt. Der Gegendruck der Matratze zum Körper verringert sich. Eine Durchblutung der Weichteilschichten ist somit gewährleistet und beugt häufigen Liegepositionswechseln vor.

Zu weich Liegen:
Bei einer zu weichen Matratze hängt der Körper im Lendenwirbelbereich zu weit durch.
Die Bandscheiben werden zu einseitig belastet und dies kann nach mehreren Jahren häufig zu Problemen führen, weil der Flüssigkeitstausch nicht ungehindert vollzogen werden kann.
Der Körper hängt bei einer zu weichen Matratze durch und wird nicht ausreichend gestützt.

Zu hartes Liegen:
Viele Leute und sogar Mediziner denken das hartes Liegen gesund ist. Falsch.
Fakt ist, dass sich die Härte der Unterfederung (Lattenrost) bis in die Matratze überträgt.
Die schwersten und breitesten Körperbereiche (Schulter, Beckenzone) werden bei einer zu harten Unterfederung und Matratze unnatürlich nach oben gedrückt.
Der empfindliche Lendenwirbelbereich wird nicht gestützt, da die Schulter und das Becken nicht tief genug einsinken können.
Ein weit verbreiteter Effekt ist das bei Seitenschläfer die Arme und Beine einschlafen, weil ein zu hoher Druck auf den Weichteilschichten steht.
Die Folge von zu hartem Liegen ist eine oft permanent auftretende Störung der Schlafphasen, die sich durch einen häufigen Lagewechsel im Schlaf bemerkbar macht.










ab 0 € auf alle

